News aus der Welt der Detektive (Detektiv-Blog der Kurtz Detektei Berlin)


Berlin: The City Of Spies Never Dies | Patrick Kurtz's Interview with the American Radio Station NPR


Recently, Patrick Kurtz, CEO of our Detective Agency in Berlin, Germany, gave an interview to Tony Andrews from Radio NPR. It was our chief investigator's first ever English interview. The two of them discussed private investigations in Berlin and in Germany in general and talked about a very special case containing a missing person and highly specialised man-trailing dogs. The following extract is taken from the original radio broadcast:


Preconditions for Private Investigations in Germany


Tony Andrews: "Berlin has a long history of being at the epicenter of espionage. And not only during the Cold War: Just this year construction on the new BND (Bundesnachrichten Dienst) spy headquarters was completed in the city. But what is less well-known is that Berlin also has the highest number of private detectives of any German city."

 

Patrick Kurtz: "I’ve always been a great fan of Sherlock Holmes, cliché I know."

 

Tony Andrews: "That’s private investigator Patrick Kurtz. Because he doesn’t have a license to kill, when a potential client approaches him, he has to first figure out whether the person has a right to the information they’re seeking."

 

Patrick Kurtz: "Is there a legal interest or at least a legitimate interest for the investigation?"

 

Tony Andrews: "Someone has a legal interest if money is involved: Debtors, employees, that kind of thing. A legitimate interest refers to family or people who live together. Wanting information about a stranger is technically called:"

 

Patrick Kurtz: "Some kind of stalking." 


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Being by far the biggest city in Germany, Berlin accordingly contains the highest number of private investigators, but the Kurtz Detective Agency is among the few of them which offer their services in English.

Case Example: Missing Person from Baden-Württemberg


Tony Andrews: "Private investigations tend to be about unfaithfulness, alimony, and – sometimes – missing persons. Patrick tells me about this one case he can’t forget. A couple from Baden-Württemberg called him one day because their autistic son had disappeared."

 

Patrick Kurtz: "They told me that they are missing their son. He’s been missing for I think it was four days."

 

Tony Andrews: "The boy left a letter in which he explained that he was running away because he couldn’t cope with school."

 

Patrick Kurtz: "In that letter he also told his family that he is going to kill himself."

 

Tony Andrews: "Patrick started the search at the boy’s last known location."

 

Patrick Kurtz: "He used a credit card and got money from cash machines so we knew he must have been in Düsseldorf." 


Chasing the Trace: Man-trailing dogs in Germany


Tony Andrews: "Then he brought in some dogs. Some man-trailing dogs to sniff some of the missing boy’s clothes to find the trail."

 

Patrick Kurtz: "They immediately know the trace no matter how many other smells you have around."

 

Tony Andrews: "That blew my mind. These dogs can identify your smell at a public place, among hundreds, even thousands of other smells."

 

Patrick Kurtz: "After days, weeks, and even after months."


A Study in Blood


Tony Andrews: "Anyway, so they followed the trail to a nearby hotel."

 

Patrick Kurtz: "We explained the situation to them [the hotel employees] and they were helping us."

 

Tony Andrews: "The dogs led them up to one of the rooms."

 

Patrick Kurtz: "Then we knocked at the door. No-one answered."

 

Tony Andrews: "Hotel staff used the master key to open the door and then they walked in."

 

Patrick Kurtz: "We saw the son that we were looking for and he was lying head down on the bed with blood all over."

 

Tony Andrews: "He didn’t react."

 

Patrick Kurtz: "But then we tested to see if he’s still alive and he was alive, gladly. We saw that he had tried to kill himself by cutting himself. After some time we got him to some kind of consciousness."


The satisfying feeling of solving a case


Tony Andrews: "The team got to him on time. I asked Patrick how that made him feel. He just said:"

 

Patrick Kurtz: "It’s a good feeling to save a life of course."

 

Tony Andrews: "What he may have meant to say was:"

 

"Elementary, my dear Watson."


Are you looking for a Private Investigator in Germany?


Should you as a private person or as an accountable employee be in need of private or commercial investigations in Germany, Kurtz Investigations Berlin will gladly help you with their widespread network of qualified investigators all over the country: +49 30 5557 8641-0 or kontakt@kurtz-detektei-berlin.de.


Kurtz Investigations Berlin, Germany

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Von Detektiv-Klischees: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Berlin, im "Langen Interview" – Teil 1


Für das Format "M19 – das lange Interview" des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Berlin, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im ersten Teil geht es vor allem um typische Klischees, die über Privatdetektive kursieren.


Wie sieht ein typisches Detektivbüro aus?


Paula Drope: "Einen schönen guten Abend! Spannend wird es heute bei mir im Studio. Stellen Sie sich mal ein schmuddeliges Hinterzimmer in schwarz-weiß vor, einen alten Ledersessel und davor einen großen Schreibtisch. Sie können sich das Studio heute Abend bei mir gerne in diesem Flair vorstellen. Ich habe das auf jeden Fall im Kopf, wenn ich mir ein Detektivbüro vorstelle. Wie viele von solchen Detektiv-Klischees tatsächlich stimmen, darüber möchte ich in dieser Stunde mit Patrick Kurtz sprechen. Er ist der Inhaber der Kurtz Privatdetektei in Berlin. Ich freue mich sehr, dass Sie da sind, Herr Kurtz."

 

Patrick Kurtz: "Ich freue mich auch."

 

Paula Drope: "Ich habe gerade schon das Bild von einem Hinterzimmer in schwarz-weiß heraufbeschworen. Ist Ihr Detektivbüro auch schwarz-weiß?"

 

Patrick Kurtz: "Schwarz-weiß ist es nicht. Aber das mit dem Sessel kann ich bestätigen: Ich habe Chesterfield Sessel im Büro stehen und einen großen Schreibtisch. Die Sessel sind allerdings nicht so alt."

 

Paula Drope: "Aber kommt das Klischee bei Ihnen ungefähr hin?"

 

Patrick Kurtz: "Naja, es ist kein Hinterhofzimmer. Es ist ein Zimmer zum Garten, in dem ich arbeite. Ich denke, relativ viele Klischees werden die Klienten, die dort hineinkommen, schon bestätigt finden aufgrund der schweren Sessel, aufgrund des großen Schreibtisches und auch wegen der Bilder an der Wand. Ich habe zum Beispiel ein Mitbringsel aus dem Sherlock-Holmes-Museum in der Baker Street in London: Im Detektivbüro hängt ein Bild von Sherlock-Holmes. Und noch diverse andere Utensilien die daran erinnern."

 

Paula Drope: "Sie, liebe Zuhörer, können sich dieses Büro natürlich auch mal anschauen. Wir haben Fotos und Artikel zu dieser Sendung und zu diesem Büro, auf unserer Homepage mephisto976.de. Da können Sie nach dieser Sendung auch mal reinschauen."


Chesterfield Möbel und englische Schreibtische in einem Büro; Detektivbüro Berlin, Detektei Berlin, Detektiv Berlin
Beispiel eines (aufgeräumten) Detektivbüros der Detektei Kurtz. Zahlreiche Klischees über Privatdetektive werden bedient – allerdings nicht um der Klischees willen, sondern weil wir hier eine sehr gute und konzentrierte Arbeitsatmosphäre schaffen.

Recherche oder Observation? Detektiv-Tätigkeiten sind nicht nur Action, sondern auch viel Schreibtischarbeit.


Paula Drope: "In Ihrem Büro, da brüten Sie ja dann wahrscheinlich über verschiedene Fälle, kann ich mir vorstellen. Wie sieht der typische Alltag eines Privatdetektivs aus? Wie sieht Ihr typischer Alltag aus?"

 

Patrick Kurtz: "Mein typischer Alltag unterscheidet sich ein bisschen vom typischen Alltag meiner Kollegen. Weil ich der Geschäftsführer, der Geschäftsinhaber bin, muss ich mich viel mit organisatorischen Dingen abgeben. Das heißt, dass ich größtenteils morgens den PC hochfahre und dann E-Mails checke, dass ich Einsätze durchplane, dass ich Berichte gegenlese. Ich bin nur noch selten selbst auf der Straße für Observationen. Das Haupteinkommen der meisten Detektive liegt allerdings darin, dass sie auf der Straße Observationen durchführen. Das mache ich inzwischen nur noch selten. Dementsprechend unterscheidet sich das dann so ein bisschen. Was ich dann größtenteils zu Hause mache oder bei Behördengängen oder auch an anderen Orten, sind Recherchen. Beispielsweise zu Adressen, die gefunden werden müssen, bei Schuldnern, die säumig und verzogen sind, oder auch bei Familienangehörigen, die gefunden werden sollen. Mit solchen Dingen beschäftige ich mich häufiger. Das ist eher Schreibtischarbeit."


Grundausrüstung unserer Detektive aus Berlin


Paula Drope: "Im Moment gehören zu Ihrer Grundausrüstung eher ein Computer und ein gutes E-Mail-Programm. Sie haben ja schon gesagt, Sie waren auch selbst mal unterwegs, haben selbst auch Observationen gemacht? Was gehört denn da zur detektivischen Grundausrüstung? Ich würde jetzt einfach mal raten: Lupe, Dietrich und Kamera?"

 

Patrick Kurtz: "Dietrich eher weniger. Gut, es schadet nicht, wenn man etwas dabei hat für bestimmte Situationen, in denen es legal ist, Türen zu öffnen. Die tauchen allerdings selten auf. Wir hatten das zwar schon mal, wenn beispielsweise Autos unterschlagen wurden. Sogar ein Boot hatten wir mal, das unterschlagen worden ist und das wir dann in einer bestimmten Garage vermutet haben, die sogar demjenigen gehört hat, der auch der Eigentümer des Bootes war. Die Garage ist quasi ebenfalls unterschlagen worden, weil der ehemalige Mieter sein Schloss einfach dran gelassen hatte, sodass man die Garage nicht mehr öffnen konnte – ohne Dietrich. An diesem Schloss haben wir uns dann ein bisschen gütlich getan. Ansonsten ist aber vor allem ein Auto ganz wichtig für viele Observationen, und die Kamera ist mit Abstand das wichtigste Utensil eines Detektivs." 

 

Paula Drope: "Sie haben gerade schon ein bisschen gelacht, als Sie über den Dietrich gesprochen haben. Ist es dann auch ein bisschen Aufregung, wenn man wirklich mal so was Klischeebehaftetes benutzen kann?"

 

Patrick Kurtz: "Allzu aufgeregt sollte man nicht sein, da man eine ruhige Hand braucht. Man braucht ein sehr feines Gefühl. Das heißt Lockpicking, was wir da verwenden. Das ist eine Methode aus Amerika, meine ich, mit der man Schlösser öffnen kann. Ich bin da nicht allzu gut drin, muss ich sagen. Ich hatte Kollegen bei der Detektivausbildung, die ein deutlich besseres Geschick und ein deutlich besseres Gefühl für diese Werkzeuge hatten. Aber zur Not bekomme ich das auch noch hin bei einigen Schlössern." 


Von Kontakten und sportlichen Detektiven


Paula Drope: "Es klang ja gerade schon ein bisschen durch, dass Sie hauptsächlich am Schreibtisch arbeiten. Eben weil Sie auch viele Mitarbeiter haben – bis zu 50 freie Mitarbeiter. Sie haben eine international agierende Detektei, was gehört denn zu so einer Detektei dazu? Ich würde jetzt mal mit den drei ??? sprechen: Sie sind dann wahrscheinlich der erste Detektiv Justus Jonas und wer ist dann der zweite Detektiv und wer macht Recherchearbeit?"

 

Patrick Kurtz: "Die drei ??? sind nicht mein Fachgebiet. Recherche, das machen die verschiedensten Leute. Häufig sind es ja auch Vor-Ort-Recherchen, das heißt, dass ich dann meine Kollegen vor Ort brauche, die dort die Recherchen durchführen. Was an Behördengängen zu machen ist, was über das Internet zu machen ist, was auch über Kontakte zu machen ist, die man braucht – beispielsweise zu Behördenmitarbeitern –, das liegt dann natürlich in der Hand von ein paar wenigen, die die entsprechenden Kontakte tatsächlich haben. Dazu gehöre dann auch ich. Der zweite bei den drei ???, was hat der für eine Funktion?"

 

Paula Drope: "Das habe ich mich auch immer gefragt. Der ist einfach der zweite Detektiv und der sportliche von den beiden. Also Peter Show ist der sportliche." 


Patrick Kurtz: "Achso, allzu viele sportliche Mitarbeiter habe ich, glaube ich, nicht, muss ich sagen." 


Paula Drope: "Also zu Verfolgungsjagden kommt es dann …"

 

Patrick Kurtz: "… im Auto, das ist ja das Problem. Man sitzt eben viel rum und dementsprechend hat man nicht so wahnsinnig Zeit zum Sport treiben."


Detektivarbeit ist heute Teamarbeit | Detektiv-Team Berlin


Paula Drope: "Und vielleicht nochmal die Frage: Was genau macht so eine Detektei aus, im Gegensatz vielleicht dann zu dem alleine arbeitenden Detektiv im Hinterzimmer?"

 

Patrick Kurtz: "Teamarbeit ist ganz entscheidend, allein schon weil man nicht überall, in jeder Stadt und zu jeder Behörde Kontakte haben kann. Allein weil man auch nicht überall ortskundig sein kann, man bei Observationen auch immer Unterstützung braucht. Es gibt zwar auch Observationen, die wir mit nur einem Observanten fahren, gerade für Privatpersonen. Immer allerdings wenn es in den wirtschaftlichen Bereich reingeht, sagen wir grundsätzlich, wir brauchen mindestens zwei Leute, weil einfach das Erkennungsrisiko zu groß ist, wenn man alleine hinter jemandem herfährt. Man muss ja die Balance halten zwischen Sichtkontakt halten und eben selbst nicht gesehen werden. Das ist schwierig, wenn man sich nicht abwechseln kann. Deshalb ist Detektivarbeit heute Teamarbeit."


Das Lange Interview über Detektive – Teil 2


Zum zweiten Teil geht es hier.


Kurtz Detektei Berlin

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Krankfeiern für die "Böhsen Onkelz" – Angestellter schwänzt für Partywochenende auf dem Hockenheimring


Anfang der Woche erhielt die Kurtz Detektei Berlin einen Anruf vom Inhaber eines mittelständischen Berliner Unternehmens. Einer seiner Mitarbeiter habe für kommenden Donnerstag, Freitag und Montag um Urlaub gebeten und sich nach dem Ausschlagen der Bitte durch den Arbeitgeber krank gemeldet. Normalerweise habe man kein Problem damit, Mitarbeitern bei wichtigen Terminen Urlaub zu gewähren, doch diese Anfrage sei einfach zu kurzfristig gekommen, um für eine geplante Tour (es handelte sich um ein Logistikunternehmen) noch Ersatz beschaffen zu können. Die Tour müsste folglich abgesagt werden und dem Unternehmer entgingen Umsätze, hätte er den Urlaub gewährt. Da dem Arbeitgeber die Koinzidenz zwischen abgelehntem Urlaubsantrag und plötzlicher Erkrankung verdächtig erschien, und da es solche Vorfälle mit diesem Angestellten bereits mehrfach gegeben hatte, beauftragte er die Detektive der Kurtz Detektei Berlin mit der Überprüfung des Mitarbeiters.


Emsige Zielperson macht viele Besorgungen während der Observation durch die Detektive der Kurtz Detektei Berlin


Montagmittag hatte die Zielperson unserer Wirtschaftsdetektive aus Berlin um Urlaub gebeten, nachmittags nach dem Ende der Tour die Absage erhalten, den Betrieb quicklebendig verlassen und den Arbeitgeber am Dienstagmorgen zunächst telefonisch über die Krankschreibung für die kommenden sechs Kalendertage informiert. Mittwochmorgen nahmen unsere Berliner Privatdetektive die Observation am Wohnobjekt des Mitarbeiters auf.

 

Nach einem unauffälligen Gang zum Bäcker und der Rückkehr in die Wohnung stieg die Zielperson (ZP) gegen 09:30 in ihr Kfz und fuhr im weiteren Verlauf des Tages diverse Supermärkte, Geschäfte für Freizeit- und Campingartikel sowie einen Baumarkt an – natürlich alles beobachtet von den Ermittlern der Kurtz Detektei Berlin. Meist verließ die ZP den jeweiligen Laden mit diversen Artikeln bzw. gut gefüllten Einkaufswagen. Diese Beobachtungen ließen auf eine interessante Fallentwicklung hoffen, und tatsächlich fuhr die ZP am späten Nachmittag nach Erledigung aller Einkäufe zu einer Garagenanlage, um dort alle gekauften Artikel in einen Campingbus zu verladen. Anschließend kehrte die ZP in ihre Wohnung zurück.

 

Da bis 20:00 keine weiteren Ereignisse zu beobachten gewesen waren, stellten die beiden eingesetzten Detektive der Kurtz Detektei Berlin die Observation ein und ließen sich von einem weiteren Kollegen für die Nachtschicht ablösen. Es ist durchaus ungewöhnlich, bei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Krankschreibungsmissbrauch auch nachts zu observieren, doch wegen der Problematik mit dem Campingbus wollte die Einsatzleitung der Kurtz Detektei Berlin auf Nummer sicher gehen. Die beiden abgezogenen Detektive wurden auf Bereitschaft gesetzt.


Verabredung im Morgengrauen, Abfahrt mit einem Caravan


Die Vorgehensweise der Einsatzleitung sollte sich als Glücksfall für die Auftraggeber der Kurtz Detektei Berlin herausstellen, denn im Morgengrauen – noch vor dem ursprünglich angesetzten Observationsbeginn – verließ die ZP ihre Wohnung und fuhr zur Garagenanlage, wo bereits vier weitere Personen mit reichlich Gepäck, Essen und Getränken warteten. Gemeinsam wurde alles in das Wohnmobil verladen. Unser Observant gab derweil den beiden anderen Detektiven Bescheid, dass sie ihn dringend unterstützen müssten. Allerdings erfolgte die Abfahrt der ZP und der vier unbekannten Personen (UP) nur wenige Minuten später, ehe die Kollegen unseren alleinigen Fahrzeugobservanten ablösen konnten.


Die Fahrt ging geradewegs an Potsdam vorbei auf die A9 in Richtung Süden. Die beiden angeforderten Detektive zogen in Maximaltempo nach, hatten aufgrund der ungünstigen Verkehrssituation an diesem Tag aber selten Gelegenheit, wesentlich schneller zu fahren als der einzuholende Campingbus. Erst an einem Autohof bei Münchberg in Oberfranken legten die Zielperson und die UP eine erste Rast ein, weswegen die verfolgenden Detektive aus Berlin schließlich aufschließen und ihren müden Kollegen ablösen konnten. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über 13 Stunden lang observiert, wobei 10 dieser Stunden vollkommen ereignislos verlaufen waren. Von Münchberg aus trat er nun seine Heimfahrt an und die nachgezogenen Observanten übernahmen.


Caravan mit Zugfahrzeug auf einer Autobahn. Detektive der Kurtz Detektei Berlin
Mit dem Wohnmobil fuhr die Zielperson, verfolgt von unseren Berliner Detektiven, auf die A9 in Richtung Süden.

Fahrt endet am Hockenheimring, Verlust des Sichtkontakts


Unsere nun eingesetzten Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Berlin verfolgten die ZP und die UP bis zum Hockenheimring bei Mannheim, wo an diesem wie auch schon am vorherigen Wochenende die Band "Böhse Onkelz" jeweils zwei Comeback-Konzerte mit insgesamt schätzungsweise 300.000 verkauften Eintrittskarten spielte. Am Gelände angekommen fuhr das Wohnmobil der ZP auf den Campingplatz, wohin unsere Detektive aus Berlin nicht unmittelbar folgen konnten, da sie weder ein Konzert- noch ein Campingticket besaßen. Die Einsatzzentrale der Kurtz Detektei Berlin hatte wenige Minuten später recherchiert, dass es laut Veranstalter für dieses Wochenende noch Tickets an den Verkaufsstellen vor Ort geben sollte und dass der Zutritt zum Campingplatz nur mit einem Konzertticket möglich war. Zum Glück sollte es an diesem Tag noch Resttickets an der Tageskasse geben, doch bis diese besorgt waren, hatten unsere Observanten schon längst keinen Sichtkontakt mehr zur ZP.


Nadel im Heuhaufen: Suche nach einem bestimmten Caravan auf einem Campingplatz


Den eingesetzten Detektiven der Kurtz Detektei Berlin blieb nichts anderes übrig, als nach dem Zugang zum Camping-Areal eine Suchaktion nach dem Fahrzeug der ZP zu unternehmen. Bis dieses endlich gefunden war, wurde es allmählich dunkel und der Campingbus war zu diesem Zeitpunkt verlassen. Immerhin konnten unsere Ermittler noch einen kleinen Zeltplatz mit Sichtkontakt auf das Zielfahrzeug in Beschlag nehmen. Problem: Sie hatten keine Zelte dabei. Zum Glück war schnell ein Zelt besorgt, da sich diverse Anbieter in der unmittelbaren Umgebung des Geländes positioniert hatten. Ein Detektiv übernahm den Zeltaufbau, der andere observierte den Campingbus.


Erst gegen 1 Uhr morgens kehrten die ZP und die UP völlig betrunken zurück, genossen mit großer Geräuschkulisse noch jeweils ein Bier vor dem Bus und legten sich dann teils in Zelten, teils im Fahrzeug schlafen. Die Observation war bereits seit dem erfolgten Aufbau des Zeltes in Schichten verlaufen: Ein Wirtschaftsdetektiv observiert, der andere versucht (aufgrund der Geräuschkulisse relativ vergeblich) zu schlafen.


Wer krank ist und feiert, verhält sich genesungswidrig.


Am nächsten Tag (Freitag) erwachte die Reisegruppe um den angeblich kranken Mitarbeiter gegen 11:00 allmählich zum Leben. Im Laufe des Tages wurde fast ausschließlich gesessen, getrunken, dem Geruch nach Marihuana konsumiert, gegrillt und gegessen. Außerdem zog die ZP diverse Zäune zur Entleerung der Blase in Mitleidenschaft und grölte immer wieder lauthals Lieder der "Böhsen Onkelz" mit – häufig mit musikalischer Begleitung aus einem mitgebrachten Abspielgerät, häufig aber auch ohne. Gegen frühen Abend fand eine Wanderung der Gruppe statt und man schloss sich immer wieder anderen Campern für kürze Zeiträume an, um weitere weiche Drogen zu konsumieren. Das Konzert besuchte die ZP an diesem Abend nicht, weswegen auch die Karte unserer Berliner Detektive verfiel.


Springen, tanzen und rempeln beim Konzert


In weiser Voraussicht hatten unsere Privatdetektive aus Berlin je ein Ticket für Freitag und für Samstag gelöst und wären somit auch in der Lage gewesen, der ZP auf das Konzertgelände zu folgen, wenn diese erst am Samstag dorthin gehen würde. An diesem Tag ließ es die offensichtlich recht mitgenommene Gruppe etwas ruhiger angehen. Alle schienen ein wenig in den Seilen zu hängen, schliefen viel und tranken deutlich weniger.


Zwei Stunden vor dem offiziellen Konzertbeginn begaben sich die ZP und die UP zum Einlass und drängelten sich recht weit vor in den Linien der Fans, sodass unser Ermittler, der mit der verbliebenen Konzertkarte ebenfalls Einlass erhalten hatte, nur mit Mühe folgen konnte. Während der Show der Band zeigte sich die ZP äußerst lebhaft, tanzte, sprang und rempelte in einer Art Gruppenchoreografie andere Konzertteilnehmer an, die diese Angriffe offenbar freudig empfingen und mit Eifer erwiderten. Körperliche Einschränkungen konnten bei der ZP nicht im Geringsten festgestellt werden.


Im Sinne der Eigensicherung im doch sehr körperbetonten Umfeld der Konzertbesucher zog sich unser Wirtschaftsermittler aus Berlin in die hinteren Reihen zurück und verließ das Konzert frühzeitig, um die ZP am Ausgang aufnehmen zu können. Dort wurde die ZP zwar aufgrund der gewaltigen Menschenmengen, die zurück auf den Zeltplatz drängten, verpasst, doch der beim Zelt verbliebene Detektiv konnte die ZP schließlich am Campingbus erneut aufnehmen. Gute zwei Stunden des Gröhlens und exzessiven Trinkens vergingen anschließend noch, ehe sich die Gruppe schlafen legte.


Crowd-Surfing beim Konzert, Böhse Onkelz, Hockenheimring 2015; Kurtz Detektei Berlin
Teilweise ging es recht wild zu auf dem Konzert, weswegen sich der eingesetzte Detektiv der Kurtz Detektei Berlin im Sinne der Eigensicherung zurückziehen musste.

Fristlose Kündigung anhand der gerichtsfesten Beweise unserer Berliner Detektive


Am Sonntag erfolgte schließlich die Abreise zurück nach Berlin, wo die ZP und unsere Ermittler am frühen Abend eintrafen. Die Observation wurde anschließend eingestellt, denn die bis hierhin gesammelten Beweise waren bereits erdrückend und eine weitere Observation erschien nicht mehr notwendig für die Erfüllung des Auftragsziels. Dass die ZP einen Urlaubsantrag für den folgenden Montag gestellt hatte, ließ sich wohl damit begründen, dass sie diesen Tag zum Ausnüchtern (auf der Rückfahrt saß ausschließlich eine der UP am Steuer) und zur Erholung nutzen wollte.


Am nächsten Arbeitstag erwartete den gespielten Kranken beim Betreten des Arbeitsplatzes die fristlose Kündigung. Das "Onkelz"-Konzert stellte sich somit als äußerst kostspieliges Vergnügen heraus, denn abgesehen von den Kosten für das Wochenende einigten sich Arbeitgeber und Zielperson auch auf die Erstattung der Detektiv-Kosten durch den Krankschreibungsbetrüger. Immerhin konnte er so einem erneut kostspieligen Gerichtsverfahren aus dem Weg gehen.


Kurtz Detektei Berlin

Inh. Patrick Kurtz

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Tel.: 030 555 786 41-0

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Patrick Kurtz im Interview beim Kultmagazin "Vice": "Wir haben einen Ermittler gefragt, ob ein normaler Bürger einen Mordfall lösen könnte"



Kurtz Detektei Berlin

Inh. Patrick Kurtz

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Kleinanzeigenbetrug – Asylbewerber durch die Kurtz Detektei Berlin als Internetbetrüger entlarvt


ebay Logo Kurtz Detektei Berlin, Copyright Brian Cantoni

Herrn J., dem Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Berlin, ging es weniger um den entstandenen Schaden von knapp über 1.000 € als darum, „solchen Menschen endlich einmal das Handwerk zu legen“, als er sich an unsere Berliner Privatdetektive wandte.

 

Unser AG hatte bei ebay Kleinanzeigen ein hochwertiges elektronisches Gerät entdeckt, den Kauf mit dem Anbieter telefonisch und per E-Mail geklärt und anschließend die volle Kaufsumme überwiesen. Am Telefon habe der Anbieter einen intelligenten und freundlichen Eindruck gemacht. Trotz ausländischem Akzents sei sein Deutsch gut gewesen. Die Anzeige selbst wirkte seriös: Ein überzeugendes Privatfoto des Gerätes (kein offizielles Produktfoto), eine physische Adresse, eine aktive Telefonnummer. Im E-Mail-Verkehr bot der Verkäufer dem Auftraggeber unserer Berliner Detektive sogar an, das Gerät an der angegebenen Adresse persönlich in Augenschein nehmen und gleich mitnehmen zu können. Herr J. jedoch wohnt in Duisburg.

 

Der Kaufvertrag war rechtsgültig zustande gekommen durch die gegenseitigen mündlichen und schriftlichen (E-Mails) Einverständniserklärungen der Vertragspartner, das Geschäft zu den besprochenen Konditionen abzuschließen. Ein förmlicher Vertrag ist hierfür nicht notwendig. Trotz dieser überzeugenden Anzeige und des positiven Kontakts mit dem Anbieter sollte das versprochene und bezahlte Gerät niemals bei Herrn J. eintreffen. Weitere Kontaktversuche zum „Verkäufer“ blieben unbeantwortet, und so rief Herr J. die Privatdetektive der Kurtz Detektei Berlin zu Hilfe.


Online Fraud Kurtz Detektei Berlin, Copyright Don Hankins

Aufgrund guter Kontakte zu Bankenmitarbeitern war es Herrn J. selbst möglich gewesen, anhand der Kontoverbindung, an die er das Geld überwiesen hatte, die Adresse des Verkäufers zu ermitteln. Es handelt sich dabei um ein Asylbewerberheim.


Ein Berliner Privatermittler macht sich nun auf den Weg, um diese Adresse zu überprüfen. Wegen der guten Beziehungen, die in Berlin im Allgemeinen zwischen der Sicherheits- und der Detektivbranche herrschen, erhält der Detektiv der Kurtz Detektei Berlin von den zuständigen Securities die Auskunft, die Zielperson habe zwar dort gewohnt, sei aber schon vor einigen Wochen in ein anderes Heim in Berlin gekommen. Der Sicherheitsmitarbeiter händigt unserem Berliner Ermittler die Adresse des Verzugsheims aus.

 

An diesem zweiten Heim zeigt sich der Sicherheitsdienst erneut kooperativ und berichtet, dass die Zielperson bis vor zwei Wochen dort gewohnt habe. Dann allerdings sei sie mit einer Waffe auf einen seiner Kollegen losgegangen. Dem passierte zwar nichts, doch ein Verbleib der ZP in diesem Heim wurde ausgeschlossen, und die ZP musste erneut umziehen. Auch dieser Security-Mitarbeiter händigt dem Privatdetektiv der Kurtz Detektei Berlin die neue Adresse aus. Dieses dritte Heim befindet sich ebenfalls im Stadtgebiet Berlins, wodurch die Ermittlungen zügig innerhalb weniger Stunden realisiert werden können. 


ABUS Mini-Camcorder Kurtz Detektei Berlin, Copyright ABUS Security Tech Germany

Dort angekommen bittet unser Privatermittler die zuständige Security zu prüfen, ob sich die ZP aktuell in diesem Heim aufhalte. Der Mitarbeiter sagt zu und verschwindet in einem Büro. Wenige Minuten später kehrt sein Kollege zurück und verweist unseren Berliner Detektiv des Gebäudes. Dieses Verhalten ist auffällig und deutet darauf hin, dass der Ermittler der Kurtz Detektei Berlin hier an der richtigen Adresse angelangt sein dürfte.

 

Glücklicherweise bestehen zwischen den Geschäftsleitungen der Kurtz Detektei Berlin und jener des hier zuständigen Sicherheitsunternehmens sehr gute Kontakte, weswegen der Mitarbeiter, der unseren Ermittler des Hauses verwiesen hatte, nach wenigen Minuten die Weisung „von oben“ erhält, uns die gewünschte Auskunft zu erteilen: Tatsächlich wohnt die Zielperson in diesem Asylheim, womit die Adresse festgestellt ist.

Eine persönliche Konfrontation mit der ZP, um eine diplomatische Lösung zu suchen, scheint angesichts des Wissens um den tätlichen Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter nicht angeraten. Höchstwahrscheinlich würde sich keine Annäherung ergeben, dafür wäre die ZP aber gewarnt und könnte sich ggf. absetzen.

 

Der Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Berlin kann der Polizei nun bei seiner Anzeigenerstattung nicht nur den Namen und die Kontoverbindung, sondern auch die aktuelle Wohnadresse der ZP übermitteln. Die weitere Klärung muss auf dem Rechtsweg erfolgen, und die Kurtz Detektei Berlin leitet Herrn J. gerne an einen vertrauenswürdigen Fachanwalt weiter, mit dem sie schon häufig erfolgreich zusammengearbeitet hat und der dafür bekannt ist, Fälle im Eilverfahren zu lösen. Denn Eile ist geboten: Sollte die Zielperson des Landes verwiesen werde, würde man des geschuldeten Betrages kaum habhaft werden können. Laut Auskunft der Bank ist das Konto, auf das Herr J. das Geld überwiesen hatte, bereits unmittelbar nach der Überweisung gesperrt worden.

 

Die Kurtz Detektei Berlin dankt den drei involvierten Sicherheitsunternehmen für ihre jeweilige Kooperation.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Berlin

Inh. Patrick Kurtz

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

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WICHTIG: Die Kurtz Detektei Berlin sucht in London verschwundene Berlinerin (17)


Wir brauchen Ihre Hilfe, sind für jeden Hinweis dankbar und bitten, diesen Beitrag zu teilen.


Personensuche Kurtz Detektei Berlin, Copyright Valerie Everett

Die 17-jährige Christina Schmidtke aus Berlin ist verschwunden, vermutlich entführt.

 

Christina erwarb im letzten Jahr ein Stipendium für die Londoner St Paul's School. Sie lebte seit Juli 2013 bei einer Gastfamilie in der White Hart Lane, Barnes.

 

Am Montag, 02.12.2013, kehrte Christina nach der Schule nicht zurück zu ihrer Gastfamilie. Ihr Handy konnte zuletzt am Bishop's Park am Themse-Ufer geortet werden. Es besteht kein Funkkontakt. Bis heute gibt es keinerlei Anzeichen noch verwertbare Spuren zu Christinas Aufenthaltsort. Ihre Eltern kommen um vor Sorge.

 

Mehrere Mitschüler Christinas berichten, sie in den Tagen vor ihrem Verschwinden mehrfach in Begleitung zweier vermutlich osteuropäischer Männer (beide Mitte 50) gesehen zu haben.

 

Christina misst 171 cm, wiegt ca. 60 kg, hat schulterlanges brünettes Haar, grau-grüne Augen, einen deutlichen deutschen Akzent und eine auffällige ca. 4 cm lange Narbe auf der Stirn in Form eines Stacheldrahtabdrucks.

 

Die beiden Männer messen beide ca. 170-175 cm. Der erste Mann hat kurzes blond-graues Haar und ist schlank. Der zweite Mann trägt Glatze und ist deutlich übergewichtig.

 

Bitte helfen Sie uns, Christina zu finden, indem Sie uns Informationen zum Fall zukommen lassen oder diesen Beitrag teilen und uns somit helfen, die Suche nach Christina um die Welt zu tragen. Jemand muss Christina Schmidtke gesehen haben! 


Informationen bitte entweder an unsere Sachbearbeiter in Berlin oder an die Sachbearbeiter in Nürnberg.


Personensuche Kurtz Detektei Berlin, Copyright Valerie Everett

17-year-old Christina Schmidtke from Berlin, Germany, has disappeared in London - probably kidnapped.

 

Last year, Christina was awarded a scholarship for London's St Paul's School. Since July 2013 she lived with a host family in White Hart Lane, Barnes.

 

On Monday, 2nd December 2013, Christina did not return home from school. Her cell phone was last geolocated in Bishop's Park. Still, there are no traces whatsoever concerning Christina's whereabouts. Her parents are worried to death.

 

Two of Christina's fellow students reported that, in the days before her disappearance, she was seen several times with two men of assumedly Eastern European descent (both in their fifties).

 

Christina is 171 cm in height, weighs about 60 kg, has shoulder-length brunette hair, grey-green eyes, a German accent and a striking scar on her forehead in the shape of a barb wire.

 

The two men are both ca. 170-175 cm in height. One man has short blond-grey hair and is rather slim. The other man is bald and remarkably overweight.

 

Please help us finding Christina by sharing all information you got on the case or by sharing this appeal in order to carry our search for Christina around the world. Somebody must have seen her!

 

If you have any information on the case please contact our investigators in Berlin or in Nuremberg



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Drohbriefe & Nachstellung – Ein Mantrailer-Einsatz der Kurtz Detektei Berlin bestätigt den Täter und zwingt die Polizei zum Handeln


Mantrailing Kurtz Detektei Berlin, Copyright John Leslie

Als Frau Steffens (Name geändert) und ihr Ehemann vor wenigen Wochen in das Büro der Kurtz Detektei Berlin kamen, wirkten sie einigermaßen aufgelöst. Seit über einem Jahr waren sie Opfer von Drohbriefen, Verleumdungen und falschen Bestellungen auf ihre Namen gewesen. Zwar hatten die Steffens die Polizei eingeschaltet, minutiös eine Akte über alle Vorkommnisse geführt und die Briefe fachgerecht geöffnet und aufbewahrt, doch die staatlichen Ermittler sahen sich dennoch nicht bewegt, investigativ tätig zu werden. Fingerabdrücke der beiden Haupttatverdächtigen zu nehmen, sei beispielsweise zu teuer.

 

Wir wollen daher einmal aufzeigen, wie viele Strafttatbestände laut der Analyse der Kurtz Detektei Berlin tatsächlich erfüllt sind:

 

  • § 185 Beleidigung
  • § 186 Üble Nachrede (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahre bei Verbreitung durch Schriften)
  • § 187 Verleumdung
  • § 223 Körperverletzung: Durch Herrn Steffens wieder aufgetretene Alkoholkrankheit sowie seine Herzprobleme ist eine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung entstanden, die das Resultat psychischer Beeinflussung durch den Inhalt der Drohbriefe sein kann.
  • § 238 Nachstellung
  • § 240 Nötigung

 

Dass die Kollegen in Uniform angesichts einer solchen Liste von Geringfügigkeit sprechen, ist schon einigermaßen unglaublich. Wo die Behörden nicht mehr helfen wollen, treten die Privatdetektive der Kurtz Detektei Berlin an deren Stelle. Dank Frau Steffens' perfekter Aktenführung war es unseren Berliner Privatdetektiven schnell möglich, sich in die Fall einzuarbeiten und die Lage zu überblicken. Eine Tatverdächtige konnte von unseren Ermittlern schnell ausgeschlossen werden, sodass nur noch Herrn Steffens Ex-Frau und die dauertobende Nachbarin als Täter infrage kamen. Dank der großartigen Mitarbeit unserer Auftraggeber gelang es unseren Berliner Detektiven, ein Schriftgutachten zu erstellen und damit auszuschließen, dass die Verfasserin der Briefe die Ex-Frau gewesen sein könnte.

 

Einige unschöne Szenen aus der Vergangenheit leiteten die Konzentration unserer Detektive ganz auf die Nachbarin. Grundsätzlich interessant: Die Briefe waren mit einer elektrischen Schreibmaschine geschrieben worden - genau so eine Schreibmaschine war von der Straße aus im Haus der besagten Nachbarin zu sehen. Schließlich gelang es unseren Berliner Privatdetektiven, an einen Fingerabdruck der Verdächtigen zu gelangen. Der Abgleich mit den Fingerabdrücken auf den Drohbriefen führte zu einem positiven Ergebnis. Leider aber war dieser Beweis noch nicht gerichtlich verwertbar.

 

So bat die Kurtz Detektei Berlin um die Mithilfe einer Koryphäe unter den Mantrailer-Führern in Deutschland: Helmut Becker-Zang – regelmäßig mit großem Erfolg vom LKA Berlin und dem BKA in Vermisstenfällen zu Rate gezogen. Geruchsspuren, die unsere Privatdetektive aus dem letzten Drohbrief (3 Wochen alt) sichern konnten, dienten als Ausgangspunkt für die Spürnasen von Hündin "Miss Marple" und Co. Drei verschiedenen Hunden wurde am Briefkasten der Steffens die Geruchsprobe aus den Briefen gegeben. Alle drei Mantrailer liefen schnurstracks zur Haustür der verdächtigen Nachbarin und lieferten damit ein weiteres wichtiges Indiz, das nun endlich ausreichen wird, die Polizei zu einem eigenen Fingerabdruckabgleich und zur Beschlagnahme und Untersuchung der elektrischen Schreibmaschine zu zwingen.

 

"Herr Kurtz, Sie glauben gar nicht, was mir für ein Stein vom Herzen fällt", lauteten Frau Steffens' erste Worte nach der Überbringung der frohen Kunde. Der Psychoterror wird ein Ende nehmen, die Steffens können endlich wieder ruhig schlafen.

 

Die Kurtz Detektei Berlin dankt Herrn Becker-Zang und seinem hervorragenden Mantrailer-"Gespann" für die einmal mehr zuverlässige und erfolgreiche Arbeit.

 

Ein BZ-Artikel zum Thema "Superschnüffler":

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/tiere/tierischer-bulle-mit-riecher-article654812.html


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Berlin

Inh. Patrick Kurtz

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Mail: kontakt@kurtz-detektei-berlin.de

Tel.: 030 555 786 41-0

Web: http://www.kurtz-detektei-berlin.de 



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Ein nicht ganz herkömmliches Auftragsgespräch


Livingstones Mahnung Kurtz Detektei Berlin
Livingstones Mahnung

Eine künstlerische Bearbeitung von Aidan Johnstone und Patrick Kurtz für die Kurtz Detektei Berlin:

 

“Es war ein grauer Tag gewesen. Versunken in meine teils recht düsteren Gedankenspiele – ich war immerhin fünfundzwanzigjährig, noch immer ledig und kinderlos, litt zeitwillig gar unter geringfügigen Depressionen –, vernahm ich, als der Schlaf schon kam gekrochen, ein bebendes Pochen am großen Eichenportal meiner damaligen Edinburgher Wohnung in der North Castle Street 39. Ich verzeichnete diese Störung mit einigem Unwillen, musste der kleine Zeiger der großen Standuhr ein Stück rechts neben dem Eingang schließlich schon längst mit einer weiteren Runde begonnen haben.
Ohne eine Erwiderung meinerseits abzuwarten, schwang der Störenfried beide Türen des Portals mit solch erheblicher Wucht auf, wie sie nur von einem enorm starken Paar Arme herbeigeführt werden kann, den Blick freigebend auf einen Mann von gar pompösem Anblick, im warmen Schein der Kohlen matt verglimmend. Alt war er, so schien es mir, alt wie der Fels der Monolithen von Callanish, und doch barg sein Körper einiges mehr an Vitalität als der meinige heute. Beängstigend real stand diese traumhafte Gestalt in meiner nicht allzu geräumigen, doch üeber alle Maßen gemütlichen Wohnung inmitten des faden, flackernden Kaminscheines.
Furchen durchzogen des Alten Gesicht, Furchen so tief wie die Täler der Highlands, das schüttere Haar fiel in wohlgekämmten weißen Strähnen zu seinen Schultern herab, der wallende Bart war so einnehmend grau, wie es nur der eines wahren Weisen sein konnte, nicht von der Art eines greisen, gebeugten Druiden, des unseren Gedanken durch die Historia Geoffreys allzu präsenten Stereotyps, sondern eher von der eines Victor Hugo, des erst 1885, nur wenige Jahre vor den hier geschilderten Ereignissen, verstorbenen französischen Literaten und, wie ich ohne jeden Zweifel meine, Philosophen.
Nicht groß, nicht klein, nicht breit, nicht schmal, nicht hässlich und auch nicht schön erschien der Mann in der Türe und doch auf eine unerklärbare Weise außergewöhnlich. Wäre er nicht tief auf einen Stock gestützt gewesen, der ihm einige Inches in der Höhe nahm, so hätte ich auch zu diesem Zeitpunkt schon seine in Wahrheit außergewöhnliche Körpergröße bemerkt. Der Schein vermag mitunter auch den Scharfsinnigsten zu täuschen, vor allem wenn er die Dreistigkeit besitzt, ihn in Umständen wenig klaren Denkens zu umgarnen.
Was bei aller Absurdität der Erscheinung letztlich am meisten ins Merk fiel, das waren die Augen, Smaragde aus den Untiefen der Erde, funkelnd grün wie es nur ein Diamant von urzeitlichem Alter sein konnte. Diese kleinen, stechenden und dennoch anmutigen Augen hatten viel gesehen, Leid und Schmerz, Macht und Gier, Verzweiflung und Tod.
Tief wie der Ozeane Gräben schienen sie zu sein, unergründlich und doch so offen als lüden sie einen jeden Waghalsigen ein, sich an ihrer Erforschung zu versuchen, wohl wissend, er müsse scheitern, wer immer er auch sei. Sie gaben den Blick frei auf eine schier unendliche Ansammlung von Wissen, als könnte man in dieser gewaltigen Bibliothek die Antwort auf jedwede Frage erforschen, die Lösung jedwedes Mysteriums der Menschheitsgeschichte darinnen erkunden.
Langsam, gekrümmt vom Alter, gestützt auf jenen Stock von solch graziler Schönheit, wie sie nur ein Meister der Schnitzkunst hervorzubringen vermag, schritt die Gestalt nun auf mich zu. Das Glas Scotch in meiner Rechten begann vorsichtig zu wanken, erst nur ein wenig, dann allerdings zunehmend heftiger – ich war schon vom Jugendalter an ein Freund des ergötzlichen Rachenbrandes gewesen, vor allem ein nettes Schlückchen Bowmore, vorzugsweise zwölf Jahre alt, gebrannt auf der fruchtbaren Insel Islay, die zu den Inneren Hebriden gehört, mit seiner rauchigen, torfigen Note und dem trockenen Sherrygeschmack, verdünnt durch einen einzigen, unbedingt winzigen Würfel Eises, niemals durch Soda, vermochte mir manchen Abend zu versüßen. Das Buch in meiner Linken senkte sich auf meine Knie, die Pfeife in meinem Munde drohte auf den samtenen Teppich zu meinen Füßen zu fallen.
Welch unbändige Kraft, welch grauenvolle Stärke trotz der scheinbaren Gebrechlichkeit, welch bannende Ausstrahlung ging von dem Fremden aus! Dunkelheit und Angst legten sich üeber mein zitterndes Haupt.
In meiner eigenen Stube war ich zum Sklaven eines völlig Unbekannten geworden, was immer er auch von mir verlangt hätte, in dieser Situation wäre ich nicht imstande gewesen, mich seinem Willen zu widersetzen. Er war mein Herr, voll und ganz; ich sein Diener, unterwürfig, gedemütigt, jeglicher Widerworte unfähig. Sein Wille wäre mir Befehl gewesen, dies vermag ich nicht zu leugnen, möge man mich auch einen Feigling schimpfen.
Furcht, er würde mich in eine unendliche Reise durch die Finsternis der menschlichen Abgründe führen, durchdrang mein schwaches Gemüt.
Direkt vor meinem Sessel blieb der Unbekannte unerwartet stehen. Ich wagte nicht, die geringste Bewegung zu vollführen oder gar das Wort an ihn zu richten, es war mir nicht einmal vergönnt, den Mut aufzubringen, weiterhin in seine Augen zu sehen, die Autorität seiner Person machte mich bang.
Ein Moment atemloser Stille, dann eine plötzliche Veränderung seiner Haltung, ich wusste nicht im Geringsten, was es war, konnte nur aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnehmen. Starr vor Angst warf ich mich zurüeck in meinen Sessel, ließ Buch, Glas und Pfeife anheimfallen und schwitzte all den Alkohol, der mir den Abend bislang so angenehm gestaltet hatte, in einem einzigen Atemzuge wieder aus. Adrenalin in hohem Maße schoss mir durch den Körper. Ich schüttelte meine Benommenheit ab. Wenn ich jemals in meinem langen Dasein wahrhaftig geistesgegenwärtig gewesen bin, so muss es in diesen Sekunden gewesen sein.
Wie ein dunkler Schatten breitete sich eine Gewissheit in meinem Herzen aus: dies konnte nichts anderes als mein Ende sein, es würden nur noch Schrecken und Tod füer mich verbleiben. Einen gar jämmerlichen Anblick muss ich wohl abgegeben haben, die Augen tief verschlossen, verängstigt wimmernd, meine Vernichtung herbei wartend.
Allein es geschah – nicht nur in Teilen, sondern zur vollen Gänze – etwas füers erste völlig Gegensätzliches.
Scheel blinzelte ich der Gestalt entgegen, noch immer den grausamen Schlag der eisernen Faust erwartend. Langsam weiteten sich meine zu Schlitzen verschlossenen Augen, strotzend vor Erleichterung ob des unverhofften Glückes, das Antlitz der Welt noch einmal im Reich der Lebenden schauen zu dürfen. Dennoch verhalf mir dieser Anblick keinesfalls, die Sprache wiederzufinden, denn im gleichen Maße, in dem ich Angst vor dem, was kommen mochte, verspürt hatte, war ich nun erfüllt von einem Gefühl der Üeberraschung und der Scham angesichts meiner törichten Furcht.
Immerhin ward mir lediglich eine Hand zum Gruße entgegengestreckt.”

 

aus Aidan Johnstone & Patrick Kurtz: “Livingstones Mahnung”, © Patrick Kurtz 


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Auf den Spuren von Sherlock Holmes – Dr. Joseph Bell


"It is to you that I owe Sherlock Holmes", schrieb Sir Arthur Conan Doyle einst seinem alten Dozenten an der University of Edinburgh.

 

Eine kürzlich getätigte Reise nach Edinburgh, Schottland, brachte uns unter anderem an das Grab des Edinburgher Lokalprominenten Dr. Joe Bell (1837-1911). Grund genug, an dieser Stelle ein paar Worte über den Mann zu verlieren, der Sir Arthur Conan Doyle als Vorbild für seine Romanfigur Sherlock Holmes dienen sollte.

 

Eigentlich war Joe Bell ja Chirurg. Doch wie die US-Serie "Dr. House" auch im 21. Jahrhundert noch demonstrierte, gehen medizinische Diagnostik und Detektivarbeit Hand in Hand. Bells überragende Beobachtungs- und Deduktionsfähigkeiten verblüfften seinen Studenten Conan Doyle zutiefst:

 

Bell: "Well, my man, you've served in the army."

Man: "Aye, Sir."

"Not long discharged?"

"No, Sir."

"A Highland regiment?"

"Aye, Sir."

"A non-commissioned officer."

"Aye, Sir."

"Stationed at Barbados."

"Aye, Sir."

"You see, gentlemen," he would explain, "the man was a respectful man but did not remove his hat. They do not in the army, but he would have learned civilian ways had he been long discharged. He has an air of authority and he is obviously Scottish. As to Barbados, his complaint is elephantiasis, which is West Indian and not British." To his audience of Watsons it all seemed very miraculous until it was explained, and then it became simple enough. It is no wonder that after the study of such a character I used and simplified his methods when in later life I tried to build up a scientific detective who solved cases on his own merits. 

(Man vergleiche mit der Personenanalyse aus der Geschichte "The Greek Interpreter" durch Sherlock und Mycroft Holmes im Diogenes Club.)

 

Es existieren zahlreiche solcher Geschichten über Joe Bell. Unter anderem soll er mit seinem Kollegen Dr. Littlejohn Jack the Ripper dingfest gemacht haben. Man erzählt sich, Bells Haar sei über Nacht nach dem Tod seiner geliebten Frau von tiefem Schwarz in helles Weiß übergegangen. Nachdem der spätere britische Nobelpreisträger Rudyard Kipling den ersten Holmes-Roman "A Study in Scarlet" gelesen hatte, wandte er sich voller Bewunderung an Conan Doyle mit der Frage: "Isn't he my old friend, Dr. Joe?"

 

Dr. Joe Bell war ein hervorragender Mediziner, Logiker und Kriminalist - und ein hervorragendes Vorbild. Nicht nur für Sherlock Holmes.

 

Übrigens: In Aidan Johnstones "Livingstones Mahnung" erlebt Dr. Joseph Bell einen Kurzauftritt. 


Für Interessierte ein YouTube-Link zu einer Doku über Joe Bell



Die sehr empfehlenswerte Bell-Biografie von Liebow:

http://www.amazon.de/Dr-Joe-Bell-Sherlock-Holmes/dp/0879721987

 

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